Raumweise Heizlastberechnung nach DIN 12831 in Klosterlangheim
Raumweise heißt: jeder Raum bekommt seine eigene Heizlast in Watt, nicht das Gebäude eine Summe. Für Objekte in Klosterlangheim liefert Heizpol diese Raumliste nach DIN EN 12831-1 – sie ist die Voraussetzung für den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B und für § 60c GEG.
Warum die Gebäudesumme nicht reicht
Die raumweise Liste zeigt den Raum mit der höchsten spezifischen Last – er bestimmt die nötige Vorlauftemperatur für das ganze Haus. Oft genügt der Tausch von ein bis zwei Heizflächen, um von 55 °C auf 45 °C zu kommen. Ohne raumweise Werte bleibt das ein Ratespiel.
Raumweise Heizlast und § 60c GEG in Klosterlangheim
Wir liefern beides aus einer Rechnung: die Heizlast je Raum und die Voreinstellwerte je Ventil, dazu die schriftliche Bestätigung für Ihren Nachweis. Mehr zum hydraulischen Abgleich →
Was in Klosterlangheim die Rechnung bestimmt
Klosterlangheim liegt in Bayern; maßgeblich ist der Klimareferenzort Hof (in größerer Entfernung, weshalb wir die Zuordnung je Objekt prüfen) mit einer Norm-Außentemperatur von −18 °C. Damit liegt Klosterlangheim im kalten Drittel des Landes. Jedes Kelvin Auslegungstemperatur schlägt hier auf die Heizlast durch: Gegenüber der Küste liegt sie im selben Gebäude rund ein Fünftel höher, und die Vorlauftemperatur, die eine Wärmepumpe am Auslegungstag braucht, steigt entsprechend. Für die Nachbarschaft rechnen wir ebenso – etwa Mistelfeld, Oberlangheim, Degendorf und Mönchkröttendorf.
Die Norm-Außentemperatur liegt in dieser Region in der Größenordnung von −18 °C. Der maßgebliche Klimareferenzort hängt von der genauen Lage des Objekts ab – wir prüfen ihn je Projekt und weisen den verwendeten Wert im Bericht aus.
Größenordnung für ein Haus in Klosterlangheim
Bei einer Norm-Außentemperatur von −18 °C und 20 °C Raumtemperatur beträgt die Auslegungsdifferenz 38 Kelvin. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² beheizter Fläche ergibt das folgende Größenordnungen:
| Gebäudezustand | spezifische Heizlast | Heizlast 140 m² |
|---|---|---|
| unsaniert, Baujahr bis 1978 | 119 W/m² | 16,6 kW |
| Fenster und Dach saniert | 83 W/m² | 11,6 kW |
| Vollsanierung oder Neubau | 48 W/m² | 6,7 kW |
Richtwerte zur Einordnung, keine Berechnung: Sie ersetzen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1 nicht. Die tatsächliche Last hängt von Bauteilen, Luftdichtheit, Lüftung und Nutzung ab und weicht im Einzelfall deutlich ab.
Alle Leistungen im Überblick → · Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B →
Häufige Fragen aus Klosterlangheim
Welche Unterlagen brauchen Sie für ein Objekt in Klosterlangheim?
Grundrisse mit Maßen, Baujahr und bekannte Sanierungen, Geschosshöhen, Fenster und die vorhandenen Heizflächen je Raum. Fehlt etwas, rechnen wir mit begründeten Annahmen und kennzeichnen sie im Bericht.
Was kostet die Berechnung für ein Objekt in Klosterlangheim?
700 € zzgl. MwSt. für das Komplettpaket: raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, BzA und BnD. Einzelne Leistungen und Sonderfälle kalkulieren wir auf Anfrage.
Arbeiten Sie auch mit Privatkunden in Klosterlangheim?
Nein. Heizpol arbeitet ausschließlich mit Unternehmen: SHK- und Heizungsbaubetriebe, Planungsbüros, Bauträger, Verwaltungen und Wohnungsunternehmen. Gegenüber dem Eigentümer tritt Ihr Betrieb auf.
Warum reicht die Gebäudeheizlast nicht aus?
Weil Heizflächen und Ventile je Raum ausgelegt und eingestellt werden. Ohne raumweise Werte lässt sich weder die nötige Vorlauftemperatur bestimmen noch ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B rechnen.
Raumweise Heizlast in der Umgebung
Mistelfeld · Oberlangheim · Degendorf · Mönchkröttendorf · Lahm · Oberwallenstadt
Weitere Unterlagen für Klosterlangheim
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