Heizlastberechnung nach VDI 4645 für Wärmepumpen in Paul-Lincke-Ufer
VDI 4645 ist die Planungsrichtlinie für Heizungsanlagen mit Wärmepumpen in Wohngebäuden. Die Heizlast selbst kommt darin aus DIN EN 12831-1; das vereinfachte Verfahren der Richtlinie dient der Vorabschätzung. Für Wärmepumpenprojekte in Paul-Lincke-Ufer rechnet Heizpol deshalb raumweise nach DIN EN 12831-1. Für Objekte in Paul-Lincke-Ufer rechnen wir mit dem Klimareferenzort Berlin, rund 4 km entfernt: Norm-Außentemperatur −14 °C, Jahresmittel 9,5 °C.
VDI 4645 und DIN EN 12831-1 – was wofür gilt
VDI 4645 regelt Planung, Auslegung und Ausführung von Wärmepumpenanlagen in Wohngebäuden: Bestandsaufnahme, Wärmequelle, Betriebsweise, Speicher, Übergabe. Für die Heizlast verweist sie auf DIN EN 12831-1. Das in der Richtlinie beschriebene vereinfachte Verfahren ist eine Abschätzung für die erste Einordnung – kein Ersatz für die raumweise Berechnung, sobald es um Auslegung, Förderung oder Nachweis geht.
Was die Heizflächenprüfung ergibt
Jede vorhandene Heizfläche wird mit ihrer Norm-Wärmeleistung und dem tatsächlichen Temperaturspreizungsverhältnis gegen die Raumheizlast gerechnet. Das Ergebnis ist eine Liste: welcher Raum bei welcher Vorlauftemperatur noch gedeckt ist, welche Fläche zu klein ist und wie viel Temperatur ein Tausch spart.
Was in Paul-Lincke-Ufer die Rechnung bestimmt
Paul-Lincke-Ufer liegt in Berlin; maßgeblich ist der Klimareferenzort Berlin (rund 4 km entfernt) mit einer Norm-Außentemperatur von −14 °C. Damit liegt Paul-Lincke-Ufer im Mittelfeld. Damit liegt die Auslegung im üblichen Rahmen: Ob eine Wärmepumpe mit 45 °C Vorlauf auskommt, entscheidet in dieser Zone nicht das Klima, sondern der Zustand von Fenstern, Dach und Heizflächen. Für die Nachbarschaft rechnen wir ebenso – etwa Maybachufer, Hermannplatz, Görlitzer Park und Kottbusser Tor.
Maßgeblicher Klimareferenzort ist Berlin (rund 4 km entfernt): Norm-Außentemperatur θe = −14 °C, Jahresmittel θm,e = 9,5 °C. Diese Werte gehen in jede Raumheizlast ein; die Zuordnung prüfen wir je Objekt.
Größenordnung für ein Haus in Paul-Lincke-Ufer
Bei einer Norm-Außentemperatur von −14 °C und 20 °C Raumtemperatur beträgt die Auslegungsdifferenz 34 Kelvin. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² beheizter Fläche ergibt das folgende Größenordnungen:
| Gebäudezustand | spezifische Heizlast | Heizlast 140 m² |
|---|---|---|
| unsaniert, Baujahr bis 1978 | 106 W/m² | 14,9 kW |
| Fenster und Dach saniert | 74 W/m² | 10,4 kW |
| Vollsanierung oder Neubau | 42 W/m² | 6,0 kW |
Richtwerte zur Einordnung, keine Berechnung: Sie ersetzen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1 nicht. Die tatsächliche Last hängt von Bauteilen, Luftdichtheit, Lüftung und Nutzung ab und weicht im Einzelfall deutlich ab.
Alle Leistungen im Überblick → · Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B →
Häufige Fragen aus Paul-Lincke-Ufer
Welche Vorlauftemperatur schafft ein Bestandsgebäude in Paul-Lincke-Ufer?
Das hängt von der Heizlast je Raum und den vorhandenen Heizflächen ab. Wir rechnen jede Fläche gegen ihre Raumlast und nennen die Temperatur, mit der die Anlage auskommt – meist zwischen 40 und 60 °C, im sanierten Bestand darunter.
Was kostet die Berechnung für ein Objekt in Paul-Lincke-Ufer?
700 € zzgl. MwSt. für das Komplettpaket: raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, BzA und BnD. Einzelne Leistungen und Sonderfälle kalkulieren wir auf Anfrage.
Muss jemand von Heizpol nach Paul-Lincke-Ufer kommen?
Nein. Gerechnet wird anhand Ihrer Unterlagen. Das Aufmaß vor Ort in Paul-Lincke-Ufer macht Ihr Team, die Einstellung an der Anlage ebenfalls. Eine Anfahrt wird weder nötig noch berechnet.
Arbeiten Sie auch mit Privatkunden in Paul-Lincke-Ufer?
Nein. Heizpol arbeitet ausschließlich mit Unternehmen: SHK- und Heizungsbaubetriebe, Planungsbüros, Bauträger, Verwaltungen und Wohnungsunternehmen. Gegenüber dem Eigentümer tritt Ihr Betrieb auf.
VDI 4645 in der Umgebung
Maybachufer · Hermannplatz · Görlitzer Park · Kottbusser Tor · Treptow · Neukölln
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