Heizlastberechnung nach VDI 4645 für Wärmepumpen in Neu-Schmellwitz
VDI 4645 ist die Planungsrichtlinie für Heizungsanlagen mit Wärmepumpen in Wohngebäuden. Die Heizlast selbst kommt darin aus DIN EN 12831-1; das vereinfachte Verfahren der Richtlinie dient der Vorabschätzung. Für Wärmepumpenprojekte in Neu-Schmellwitz rechnet Heizpol deshalb raumweise nach DIN EN 12831-1. Für Neu-Schmellwitz gilt die Norm-Außentemperatur −16 °C bei einem Jahresmittel von 9,2 °C.
VDI 4645 und DIN EN 12831-1 – was wofür gilt
VDI 4645 regelt Planung, Auslegung und Ausführung von Wärmepumpenanlagen in Wohngebäuden: Bestandsaufnahme, Wärmequelle, Betriebsweise, Speicher, Übergabe. Für die Heizlast verweist sie auf DIN EN 12831-1. Das in der Richtlinie beschriebene vereinfachte Verfahren ist eine Abschätzung für die erste Einordnung – kein Ersatz für die raumweise Berechnung, sobald es um Auslegung, Förderung oder Nachweis geht.
Was die Heizflächenprüfung ergibt
Jede vorhandene Heizfläche wird mit ihrer Norm-Wärmeleistung und dem tatsächlichen Temperaturspreizungsverhältnis gegen die Raumheizlast gerechnet. Das Ergebnis ist eine Liste: welcher Raum bei welcher Vorlauftemperatur noch gedeckt ist, welche Fläche zu klein ist und wie viel Temperatur ein Tausch spart.
Was in Neu-Schmellwitz die Rechnung bestimmt
Neu-Schmellwitz liegt in Brandenburg; maßgeblich ist der Klimareferenzort Cottbus (am Ort selbst) mit einer Norm-Außentemperatur von −16 °C. Damit liegt Neu-Schmellwitz im kalten Drittel des Landes. Jedes Kelvin Auslegungstemperatur schlägt hier auf die Heizlast durch: Gegenüber der Küste liegt sie im selben Gebäude rund ein Fünftel höher, und die Vorlauftemperatur, die eine Wärmepumpe am Auslegungstag braucht, steigt entsprechend. Für die Nachbarschaft rechnen wir ebenso – etwa Brunschwig, Cottbus, Döbbrick und Markgrafenmühle.
Maßgeblicher Klimareferenzort ist Cottbus (am Ort selbst): Norm-Außentemperatur θe = −16 °C, Jahresmittel θm,e = 9,2 °C. Diese Werte gehen in jede Raumheizlast ein; die Zuordnung prüfen wir je Objekt.
Größenordnung für ein Haus in Neu-Schmellwitz
Bei einer Norm-Außentemperatur von −16 °C und 20 °C Raumtemperatur beträgt die Auslegungsdifferenz 36 Kelvin. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² beheizter Fläche ergibt das folgende Größenordnungen:
| Gebäudezustand | spezifische Heizlast | Heizlast 140 m² |
|---|---|---|
| unsaniert, Baujahr bis 1978 | 112 W/m² | 15,8 kW |
| Fenster und Dach saniert | 79 W/m² | 11,0 kW |
| Vollsanierung oder Neubau | 45 W/m² | 6,3 kW |
Richtwerte zur Einordnung, keine Berechnung: Sie ersetzen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1 nicht. Die tatsächliche Last hängt von Bauteilen, Luftdichtheit, Lüftung und Nutzung ab und weicht im Einzelfall deutlich ab.
Alle Leistungen im Überblick → · Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B →
Häufige Fragen aus Neu-Schmellwitz
Muss jemand von Heizpol nach Neu-Schmellwitz kommen?
Nein. Gerechnet wird anhand Ihrer Unterlagen. Das Aufmaß vor Ort in Neu-Schmellwitz macht Ihr Team, die Einstellung an der Anlage ebenfalls. Eine Anfahrt wird weder nötig noch berechnet.
Arbeiten Sie auch mit Privatkunden in Neu-Schmellwitz?
Nein. Heizpol arbeitet ausschließlich mit Unternehmen: SHK- und Heizungsbaubetriebe, Planungsbüros, Bauträger, Verwaltungen und Wohnungsunternehmen. Gegenüber dem Eigentümer tritt Ihr Betrieb auf.
Ersetzt VDI 4645 die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?
Nein. VDI 4645 regelt Planung und Auslegung von Wärmepumpenanlagen und greift für die Heizlast auf DIN EN 12831-1 zurück. Das vereinfachte Verfahren der Richtlinie ist eine Abschätzung, kein Ersatz für die raumweise Berechnung.
Welche Vorlauftemperatur schafft ein Bestandsgebäude in Neu-Schmellwitz?
Das hängt von der Heizlast je Raum und den vorhandenen Heizflächen ab. Wir rechnen jede Fläche gegen ihre Raumlast und nennen die Temperatur, mit der die Anlage auskommt – meist zwischen 40 und 60 °C, im sanierten Bestand darunter.
VDI 4645 in der Umgebung
Brunschwig · Cottbus · Döbbrick · Markgrafenmühle · Branitzer Siedlung · Lakoma
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