Heizlastberechnung nach VDI 4645 für Wärmepumpen in Hochtänn
Für Wärmepumpen im Bestand entscheidet nicht die Nennleistung, sondern die Vorlauftemperatur am Auslegungstag. Heizpol prüft für Objekte in Hochtänn jede vorhandene Heizfläche gegen die raumweise Heizlast und nennt die Temperatur, mit der die Anlage auskommt. In der Region um Hochtänn liegt die Norm-Außentemperatur in der Größenordnung von −12 °C; den maßgeblichen Klimareferenzort prüfen wir je Objekt.
VDI 4645 und DIN EN 12831-1 – was wofür gilt
In der Praxis heißt das für ein Projekt in Hochtänn: erst die Norm-Heizlast, dann die Prüfung der Heizflächen gegen diese Last, dann die Entscheidung über Vorlauftemperatur und Gerät. Wer die Reihenfolge umdreht, dimensioniert nach Katalog statt nach Gebäude.
Was die Heizflächenprüfung ergibt
Reicht die Fläche nicht, nennen wir die Alternative in Zahlen – größere Heizfläche oder höhere Vorlauftemperatur – statt pauschal zum Austausch zu raten. Für Flächenheizungen prüfen wir zusätzlich die Oberflächentemperatur nach DIN EN 1264.
Was in Hochtänn die Rechnung bestimmt
Hochtänn liegt in Baden-Württemberg; maßgeblich ist der Klimareferenzort Stuttgart (in größerer Entfernung, weshalb wir die Zuordnung je Objekt prüfen) mit einer Norm-Außentemperatur von −12 °C. Damit liegt Hochtänn im milden Bereich. Das erleichtert niedrige Vorlauftemperaturen – in gut gedämmten Gebäuden reichen hier häufig 40 bis 45 °C, sofern die vorhandenen Heizflächen groß genug sind. Für die Nachbarschaft rechnen wir ebenso – etwa Ipshof, Betzenhof, Hirschhof und Geiselrot.
Die Norm-Außentemperatur liegt in dieser Region in der Größenordnung von −12 °C. Der maßgebliche Klimareferenzort hängt von der genauen Lage des Objekts ab – wir prüfen ihn je Projekt und weisen den verwendeten Wert im Bericht aus.
Größenordnung für ein Haus in Hochtänn
Bei einer Norm-Außentemperatur von −12 °C und 20 °C Raumtemperatur beträgt die Auslegungsdifferenz 32 Kelvin. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² beheizter Fläche ergibt das folgende Größenordnungen:
| Gebäudezustand | spezifische Heizlast | Heizlast 140 m² |
|---|---|---|
| unsaniert, Baujahr bis 1978 | 100 W/m² | 14,0 kW |
| Fenster und Dach saniert | 70 W/m² | 9,8 kW |
| Vollsanierung oder Neubau | 40 W/m² | 5,6 kW |
Richtwerte zur Einordnung, keine Berechnung: Sie ersetzen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1 nicht. Die tatsächliche Last hängt von Bauteilen, Luftdichtheit, Lüftung und Nutzung ab und weicht im Einzelfall deutlich ab.
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Häufige Fragen aus Hochtänn
Ersetzt VDI 4645 die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?
Nein. VDI 4645 regelt Planung und Auslegung von Wärmepumpenanlagen und greift für die Heizlast auf DIN EN 12831-1 zurück. Das vereinfachte Verfahren der Richtlinie ist eine Abschätzung, kein Ersatz für die raumweise Berechnung.
Welche Vorlauftemperatur schafft ein Bestandsgebäude in Hochtänn?
Das hängt von der Heizlast je Raum und den vorhandenen Heizflächen ab. Wir rechnen jede Fläche gegen ihre Raumlast und nennen die Temperatur, mit der die Anlage auskommt – meist zwischen 40 und 60 °C, im sanierten Bestand darunter.
Was kostet die Berechnung für ein Objekt in Hochtänn?
700 € zzgl. MwSt. für das Komplettpaket: raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, BzA und BnD. Einzelne Leistungen und Sonderfälle kalkulieren wir auf Anfrage.
Muss jemand von Heizpol nach Hochtänn kommen?
Nein. Gerechnet wird anhand Ihrer Unterlagen. Das Aufmaß vor Ort in Hochtänn macht Ihr Team, die Einstellung an der Anlage ebenfalls. Eine Anfahrt wird weder nötig noch berechnet.
VDI 4645 in der Umgebung
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