Heizlastberechnung nach VDI 4645 für Wärmepumpen in Brandroster
Für Wärmepumpen im Bestand entscheidet nicht die Nennleistung, sondern die Vorlauftemperatur am Auslegungstag. Heizpol prüft für Objekte in Brandroster jede vorhandene Heizfläche gegen die raumweise Heizlast und nennt die Temperatur, mit der die Anlage auskommt. Für Objekte in Brandroster rechnen wir mit dem Klimareferenzort Köln, rund 11 km entfernt: Norm-Außentemperatur −10 °C, Jahresmittel 10,5 °C.
VDI 4645 und DIN EN 12831-1 – was wofür gilt
In der Praxis heißt das für ein Projekt in Brandroster: erst die Norm-Heizlast, dann die Prüfung der Heizflächen gegen diese Last, dann die Entscheidung über Vorlauftemperatur und Gerät. Wer die Reihenfolge umdreht, dimensioniert nach Katalog statt nach Gebäude.
Was die Heizflächenprüfung ergibt
Jede vorhandene Heizfläche wird mit ihrer Norm-Wärmeleistung und dem tatsächlichen Temperaturspreizungsverhältnis gegen die Raumheizlast gerechnet. Das Ergebnis ist eine Liste: welcher Raum bei welcher Vorlauftemperatur noch gedeckt ist, welche Fläche zu klein ist und wie viel Temperatur ein Tausch spart.
Was in Brandroster die Rechnung bestimmt
Brandroster liegt in Nordrhein-Westfalen; maßgeblich ist der Klimareferenzort Köln (rund 11 km entfernt) mit einer Norm-Außentemperatur von −10 °C. Damit liegt Brandroster im milden Bereich. Das erleichtert niedrige Vorlauftemperaturen – in gut gedämmten Gebäuden reichen hier häufig 40 bis 45 °C, sofern die vorhandenen Heizflächen groß genug sind. Für die Nachbarschaft rechnen wir ebenso – etwa Gierath, Hüttenstraße, Gronau und Lustheide.
Maßgeblicher Klimareferenzort ist Köln (rund 11 km entfernt): Norm-Außentemperatur θe = −10 °C, Jahresmittel θm,e = 10,5 °C. Diese Werte gehen in jede Raumheizlast ein; die Zuordnung prüfen wir je Objekt.
Größenordnung für ein Haus in Brandroster
Bei einer Norm-Außentemperatur von −10 °C und 20 °C Raumtemperatur beträgt die Auslegungsdifferenz 30 Kelvin. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² beheizter Fläche ergibt das folgende Größenordnungen:
| Gebäudezustand | spezifische Heizlast | Heizlast 140 m² |
|---|---|---|
| unsaniert, Baujahr bis 1978 | 94 W/m² | 13,1 kW |
| Fenster und Dach saniert | 66 W/m² | 9,2 kW |
| Vollsanierung oder Neubau | 38 W/m² | 5,2 kW |
Richtwerte zur Einordnung, keine Berechnung: Sie ersetzen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1 nicht. Die tatsächliche Last hängt von Bauteilen, Luftdichtheit, Lüftung und Nutzung ab und weicht im Einzelfall deutlich ab.
Alle Leistungen im Überblick → · Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B →
Häufige Fragen aus Brandroster
Was kostet die Berechnung für ein Objekt in Brandroster?
700 € zzgl. MwSt. für das Komplettpaket: raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, BzA und BnD. Einzelne Leistungen und Sonderfälle kalkulieren wir auf Anfrage.
Muss jemand von Heizpol nach Brandroster kommen?
Nein. Gerechnet wird anhand Ihrer Unterlagen. Das Aufmaß vor Ort in Brandroster macht Ihr Team, die Einstellung an der Anlage ebenfalls. Eine Anfahrt wird weder nötig noch berechnet.
Arbeiten Sie auch mit Privatkunden in Brandroster?
Nein. Heizpol arbeitet ausschließlich mit Unternehmen: SHK- und Heizungsbaubetriebe, Planungsbüros, Bauträger, Verwaltungen und Wohnungsunternehmen. Gegenüber dem Eigentümer tritt Ihr Betrieb auf.
Ersetzt VDI 4645 die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?
Nein. VDI 4645 regelt Planung und Auslegung von Wärmepumpenanlagen und greift für die Heizlast auf DIN EN 12831-1 zurück. Das vereinfachte Verfahren der Richtlinie ist eine Abschätzung, kein Ersatz für die raumweise Berechnung.
VDI 4645 in der Umgebung
Gierath · Hüttenstraße · Gronau · Lustheide · Heide · Klausenberg
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