Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Gebäude in Groß Boden
Nach DIN EN 12831-1 ist die Heizlast keine Schätzung, sondern eine Rechnung aus Bauteilflächen, U-Werten, Luftwechsel und Auslegungstemperaturen. Für Objekte in Groß Boden rechnen wir mit dem Klimareferenzort Lübeck, rund 20 km entfernt: Norm-Außentemperatur −10 °C, Jahresmittel 9,0 °C. Für Objekte in Groß Boden übernimmt Heizpol diese Rechnung und legt jede Annahme offen.
Was die Norm verlangt
Die Norm rechnet raumweise und stationär: für jeden Raum die Norm-Innentemperatur seiner Nutzung, für das Gebäude die Norm-Außentemperatur des Standorts. Aus beidem folgt die Auslegungsleistung – und erst daraus ergibt sich, ob eine Wärmepumpe mit niedriger Vorlauftemperatur läuft oder ob einzelne Heizflächen zu klein sind.
Was wir für Objekte in Groß Boden liefern
Sie erhalten die Heizlast je Raum und für das Gebäude, die Bauteilaufstellung mit U-Werten, die verwendeten Klimadaten, die gekennzeichneten Annahmen und die Auslegungs-Vorlauftemperatur, die das Gebäude mit den vorhandenen Heizflächen zulässt. Auf Wunsch zusätzlich den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B mit Voreinstellwerten je Ventil.
Was in Groß Boden die Rechnung bestimmt
Groß Boden liegt in Schleswig-Holstein; maßgeblich ist der Klimareferenzort Lübeck (rund 20 km entfernt) mit einer Norm-Außentemperatur von −10 °C. Damit liegt Groß Boden im milden Bereich. Das erleichtert niedrige Vorlauftemperaturen – in gut gedämmten Gebäuden reichen hier häufig 40 bis 45 °C, sofern die vorhandenen Heizflächen groß genug sind. Für die Nachbarschaft rechnen wir ebenso – etwa Kleinboden, Boden, Stubben und Schürensöhlen.
Maßgeblicher Klimareferenzort ist Lübeck (rund 20 km entfernt): Norm-Außentemperatur θe = −10 °C, Jahresmittel θm,e = 9,0 °C. Diese Werte gehen in jede Raumheizlast ein; die Zuordnung prüfen wir je Objekt.
Größenordnung für ein Haus in Groß Boden
Bei einer Norm-Außentemperatur von −10 °C und 20 °C Raumtemperatur beträgt die Auslegungsdifferenz 30 Kelvin. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² beheizter Fläche ergibt das folgende Größenordnungen:
| Gebäudezustand | spezifische Heizlast | Heizlast 140 m² |
|---|---|---|
| unsaniert, Baujahr bis 1978 | 94 W/m² | 13,1 kW |
| Fenster und Dach saniert | 66 W/m² | 9,2 kW |
| Vollsanierung oder Neubau | 38 W/m² | 5,2 kW |
Richtwerte zur Einordnung, keine Berechnung: Sie ersetzen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1 nicht. Die tatsächliche Last hängt von Bauteilen, Luftdichtheit, Lüftung und Nutzung ab und weicht im Einzelfall deutlich ab.
Alle Leistungen im Überblick → · Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B →
Häufige Fragen aus Groß Boden
Welche Norm gilt für die Heizlastberechnung?
DIN EN 12831-1 zusammen mit dem nationalen Anhang. Die Fassung von 2003 und die DIN 4701 sind abgelöst; wer heute eine prüffähige Heizlast braucht, rechnet raumweise nach DIN EN 12831-1.
Welche Norm-Außentemperatur gilt für Groß Boden?
In der Region um Groß Boden liegt die Norm-Außentemperatur bei −10 °C (Klimareferenzort Lübeck). Maßgeblich ist die Zuordnung des Objekts zum Klimareferenzort; wir prüfen sie je Projekt und weisen den verwendeten Wert im Bericht aus.
Was kostet die Berechnung für ein Objekt in Groß Boden?
700 € zzgl. MwSt. für das Komplettpaket: raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, BzA und BnD. Einzelne Leistungen und Sonderfälle kalkulieren wir auf Anfrage.
Welche Unterlagen brauchen Sie für ein Objekt in Groß Boden?
Grundrisse mit Maßen, Baujahr und bekannte Sanierungen, Geschosshöhen, Fenster und die vorhandenen Heizflächen je Raum. Fehlt etwas, rechnen wir mit begründeten Annahmen und kennzeichnen sie im Bericht.
DIN EN 12831 in der Umgebung
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